skip to main |
skip to sidebar
ECUADOR: Süden
Die bereits lange mit meiner Schulbekanntschaft Nadja geplante Ecuadorrundreise konnte also am 25.6. endlich beginnen, Silvia (ebenfalls aus Deutschland) leistete uns Gesellschaft. In der "Sierra", jene tektonische Gebirgskette, die sich von Norden nach Süden durch Ecuador zieht, hatte schon am ersten Tag eine Überraschung für uns parat: durch Erdrutsche war das kleine Touristendörfchen Banos nur über einen eineinhalbstündigen Fußmarsch mit sämtlichem Gepäck erreichbar. Wir entschieden uns kurzfristig zu einem Besuch des äußerst unattraktiven Städtchens Ambato. Einziger Höhepunkt war der Kauf billiger Lederjacken, was für sich spricht.Mehr Glück, vor allem mit dem Wetter, hatten wir beim Besuch von Cuenca, einer charmanten und vergleichsweise ruhigen Bezirkshauptstadt mit jeder Menge sehr gut erhaltenen kolonialen Bauten. Hier sind vor allem die zwei
Kathedralen (catedral viejo, catedral nuevo) zu nennen. Hier haben sich aus Budget- und Sicherheitsfragen auch meine Pläne zum Besuch der Copa Americá in Venezuela zerschlagen. Besser so: Ecuador ohnehin ist mit 0 Punkten vorzeitig ausgeschieden. Ausgerechnet in Ceuna habe ich übrigens den ersten recht guten Elektro-Club gefunden, was gebührend zu feiern war.Die Mädels sind Richtung Ostküste weitergefahren, während mich mein Richtung Peru im Süden führte. Im eiskalten Saraguro fanden sich leider nur jede Menge Schnapsleichen in den Straßen, was keinesfalls zum Verweilen einlud. Auch Loja war an Langeweile nur schwer zu überbieten, was die Handvoll lokaler Studenten so nicht bestätigen wollte. Kein Wunder: sie kamen alle ursprünglich aus Zapatillo, das in meinem umfangreichen Reiseführer keinerlei Erwähnung fand. Auch in dieser Frage sind die Meinungen also relativ.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen